24. August. 2009. 12:30.

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Hm...wenn die Sonne weg is..dann isses kalt...

Am Sonntag bin ich also wieder mit der Bimmelbahn in die Welthauptstadt gegondelt. Unglaublicher Weise war es in der Sonne unglaublich warm. Spazieren hiess der Schlachtplan durch den Grossstadtdschungel. Ueber 30 Strassen bis hin zum CentralPark. Der Mit ein paar Menschen hier und da doch recht ansehlich daherkommt. Menschen, die auf Kutschen umhergallopiert werden, Menschen die auf Raedern fahren, auf Rollschuhen, auf Rollern, auf Joggingschuhen rennen und allerlei anderer Variationen laeuft dort frei herum. An der einen Ecke singt sich die eine ihre Seele aus dem Leib, waehrend auf der anderen Strassenseite sich drei Schwarze den Rhythmus aus dem Blut klopfen und ein anderer stellt einfach seine Kamera in die Mitte der Menschen und filmt einfach mal Hinz und Kunz. Und von ganz weit her kommt Kinderrummelmakrtleierkastenmusik an unsere Ohren geschlichen... na wo es so etwas gibt, gibt es doch aus Eiscreme. Und dann standen wir vor der Quelle dieser wunderschoenen Jahrmarktsmusik: ein unvorstellbar grosses Kinderkarussell, aber mit richtig schoenen verzierten Pferdchen, wie aus dem 1900 Jahrhundert! Altmodisch romantisch. Die Menschenmasse und die schreienden, verwoehnten amerikanischen Nachkoemmlinge zerstoerten allerdings jegliche Romantik, ebenso wie die Tatsache, dass das Angebot des gesalzenen Popcorns groesser war, als die der Eiscreme. Also sind wir weiter gegangen, aber in der Sonne, denn so bald die nicht mehr in direkter Beruehrung mit einem war, ist man erfroren! Und eben weil es so kalt war, war der Weg zur GrandCentralStation und nach Connecticat nicht mehr weit. Nur leider hielt der Bummelzug, wohlgemerkt noch bummeliger als der Longislander, nicht an unserer Station...also mussten wir eine Station zuruecklaufen. Und somit haben wir uns unser amerikanisches Burgerabendbrot so richtig verdient. Voellig durchgefroren erhalten wir einen Platz in Amerikas billigster Fastfoodkette nummer eins. Sagen wir so, wir befinden uns eine Klasse hoeher als McDonalds, denn das Essen wird direkt an den Tisch gebracht. Was man hier zu Augen bekommt ist immerhin besser wie Kino: der typische dicke Einheitsamerikaner mit seinen ADS gestoerten Kindern und zu faul zu irgendwas leistet sich also Samstagabend fuer seine eh schon uebergewichtigen Kinder ein 5000000 kcal Abendbrot fuer nur 10Dollar pro Person. Wenn ich den Mut gehabt haette, dann haette ich den Tisch gerne fotografiert, den diese eine typische Familie verlassen hat. Umgeschuettete Trinkbecher, Pommes oder angekatschtes Fleisch, was man nicht mehr wollte, fand sich mitten auf dem Tisch oder dem Boden wieder, Teller ueber Teller auf dem viel zu kleinem Tisch. Es war ein Graus, aber das Essen konnten wir uns dadurch einfach nicht verderben lassen, dazu war es einfach zu gut:P Im grossen und ganzen waren wir eigentlich ueberdressed fuer diesen Abend, denn die Haelfte der Bevoelkerung stiefelt in alten Joggingsachen und Addiletten in diesen Laden. Ordentlich mit aufgeputzten Tellern und zusammengelegtem Besteck verliessen wir das Lokal. Am naechsten Tag zog es uns zu einem Park an der Kueste, von der ich mein zu Hause erahnen konnte. Recht interessant, wenn man bendenkt, dass ich von meiner Kueste Sarahs Haus erahnen kann. Und so verbrachten wir einen wunderschoenen sonnigen Sonntagmittag an der rauen Kueste, um uns dann am Abend mit Kartoffeln, Butter und Salz zu staerken. Das war was. Einfach mal Kartoffeln essen. Wir wurden zwar angeschaut wie zwei Hinterwaedler, weil Kartoffeln hier definitiv eine Beilage sind und kein Grundnahrungsmittel, aber das war uns dann auch herzlich egal. Am naechsten Morgen musste ich wieder zurueck. So viele Gechaeftsmaenner habe ich noch nie auf einem Fleckchen Erde gesehen, aber irgendwo muessen sie ja auch herkommen..und dann fuehrte mich mein Weg wieder durch die Stadt. Es war so kalt, so kalt, dass ich dachte mir fallen die Haare aus. Es war kalt, und laut und stickig und voll und hach..an diesem Tag einfach zu viel fuer mich. Es ist so endlos...so endlos....man sieht die verschiedensten Menschen. Man sieht alles was man sich nur im entferntesten vorstellen kann. Und zwischen drin hoert man deutsches Geschnatter......die meissten Deutschen erkennt man daran, dass sie bei Rot warten bis es gruen ist, obwohl weit und breit kein Auto zu sehen ist. Die Stadt aendert ihr Gesicht, am Sonntag ist sie wie leergefegt und nur Touristen laufen dir ueber den Weg, aber an einem Montag wird man totgetreten von der Geschaeftigkeit, die in der Stadt vor sich geht. Voellig erschoepft, viel ich in mein Bett und schlief mich in meinen naechsten Tag.

24.3.09 16:58

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