24. August. 2009. 12:30.

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Der Fall der Faelle. Die Niagarafaelle.

In der Indianersprache bedeutet das Wort NIAGARA "donnerndes Wasser". Ein Segen, dass es nicht noch blitzt, denn so gewaltig die Wassermassen sind, so gewaltig ist auch ihre Lautstaerke, die weit ins Land schallt. Und waehrend das verlorene Wasser im Tal, also 80 Meter tiefer auf der Kanadischen Seite und 180 auf der Amerikanischen, auf die Oberflaeche des Wasserbeckens einbricht, tuemmeln sich 1000de von Touristen und Moewen um das Naturschauspiel.

Bote fahren im 10 Mintuen Takt naeher als nah an die Faelle heran, um Touristen mit der Gewaltigkeit der Wassermassen bekannt zu machen. Doch im Grunde genommen nicht sehr atemberaubend, denn der aufkommende Wasserstaub macht es unmoeglich irgendetwas zu sehen. Auch die Tatsache, dass Tickets verkauft werden, um hinter den Fall zu sehen, lohnt sich kaum. Denn alles was man sieht, ist eine weisse Wand durch ein knapp 2 Meter hohes Aussichtsloch, tief im Keller des Ticketgebaeudes. Dafuer steht man dann allerdings direkt neben dem Aufprall des Niagarawasserfalles, sobald man auf die Aussichtsplattform gelangt. Auf der kanadischen Seite hat sich um die Wasserfaelle eine ganze Hochburg von Hotels und Restaurants und Amusements angesammelt. Eine Kleinstadt, die wirklich nur aus Touristen besteht.

Nachts sollen die Faelle sogar bunt beleuchtet sein, doch mir ist das nicht zu Augen gekommen. Ein Australier meinte dazu nur, dass ich nicht jeden Mist glauben solle, den man mir erzaehlt. Spaeter erfuhr ich, dass es an der Uhrzeit lag. Denn als bereits um 2:00 Uhr in dem Club, in dem wir gefeiert haben, die Musik aus und die Lichter angingen und sich das Lokal recht schnell leerte, beschlossen wir uns die bunten Lichterfaelle anzusehen. Doch da war das Licht auch schon aus. So mussten wir erhobenen Hauptes, noch in bester Feierlaune, ins Hotelbett schluepfen. Und all das mit dem Gedanken, dass um 2:00 in Deutschland erstmal das Lokal gewechselt wird und die Feierei beginnt... :P

Aus der 9 Stunden Fahrt zurueck durch Ontario, NY, Pennsylvania, New Jersey und wieder NY sind dann doch 12 Stunden geworden, da kurz vor der Weltmetropole sich mal wieder der weltgroesste Stau zusammengefahren hat. Tief ins Bett gefallen und immer noch das Rauschen im Ohr, machte sich frueh Morgens die Uhr nervtoetend und schlafraubend bemerkbar, und es ging wieder frisch ans Werk.
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1 Kommentar 16.6.09 22:26, kommentieren

Teil 4 - Fernandina und Palmen uebe Palmen

Erstmal dort angekommen verging die Zeit wie im Fluge. Am naechsten morgen gingen wir erstmal auf Nahrungssuche. Also Foodshopping, wie der der Ami sagt. Und dann haben wir wie die Raupen Nimmersatt 1 und 2 gegessen, was wir in den letzten Tagen verpasst haben. Die Zeit war viel zu kurz und viel zu schoen. Dann hiess es mit vollem Bauch in Florida am Strand schoene braune Waschbrettbaeuche und das Meer angucken. Das Meer. Die See. Ist so viel mehr rauher und salziger und die Straende sind mit Muscheln und Haifischzaehnen uebersaeht! Klein, schwarz und dreieckig sind die, mit einem geschultem Auge kann man sich daran reich suchen!

Nur halb braun gebrannt, sind wir zum Ferienhaus zurueck gefahren und haben angefangen den verlorenen Schlaf nach zu holen. Am naechsten Tag sind wir in den Stadtkern von Amalia gefahren. Wunderschoen, so eine kleine uralte Hafenstadt. In Sichtweite eine Papierfabrick, vor uns der Hafen und dann in weiter Ferne ein Militaerhafen aus uralten Zeiten. Aber leider hat uns Maedchen das nun ueberhaupt nicht interessiert, obwohl ihr euch jetzt bestimmt an den Kopf fasst und sagt: einen Militaer Stuetzpunkt aus dem 17.Jahrhundert, den muss man doch gesehen haben! Nun ja, wir nicht. Der InselDialekt dort hat mich ja fast aus den Latschen gehaun. Einfach nur zum totlachen.

Ja und dann sind wir am naechsten Tag von Fernandina bis nach Washington gefahren. Einfach nur geradeaus nach oben. Und vor uns das  Nichts. Kaum wahrnehmbare Kurven in der Strasse. Und rechts und links riesengrosse Plakate, die Werbung fuer alle moegliche Sachen machen. Bunte Bilder, die wirklich verboten werden sollten, denn man ist ja nur am Lesen und nicht am Fahren. Dann kam ein Plakat mit:"in 60 Meilen haben sie es geschafft! Der Sueden der Grenze, da wollen sie hin!!!" und dieses Schild tauchte dann weitere 58 mal meilenweise auf. Das letzte, 59. Schild sagte mir, dass ich angekommen bin. Es war ein riesengrosser Freizeitpark. Big Opening am ersten Juni. Leider war nocht nicht Juni, sondern Ende Mai. Schnell Pipi gegangen, bin ich ja fast umgefallen, als ich vom Klo wieder kam: Ne Bikertruppe! Mindestens 20 Maenner in Lederjacken und dicken Maschienen standen dort ready fuer ein Familienbild. Wunderbar. Einfach nur wunderbar. Und dann sind sie laut und schnell davongefahren. -Und wir hinterher. Nein, natuerlich nicht.

In Washington angekommen, sind wir erst einmal schlafen gegangen, nach dem wir im Kino die Auswahl zwischen 5 Actionmovies und einem Kinderfilm hatten. Und was sonst, wir haben uns fuer den Kinderfilm entschieden...und dabei wollten wir doch nur ins Kino!

Den naechsten Tag, einem auesserst heissen und humiden, haben wir noch mal ganz Washington abgeklappert. Eine der saubersten Staedte, die ich jemals gesehen habe. All die schoenen weissen Monumente und uralten Gebaeude, all die Kirschbaeume, all sauberen Buergersteige, all die fein angezogenen Menschen....meine Traumstadt.

Dann sind wir nach Hause gefahren, etwas verschaetzt mit allem sind wir dann doch um elf abends in die verregnete Einfahrt gerollt. Vorbei der Sommerurlaub und vorbei der Sommer an sich. So scheint es mir, denn seit dem sehe ich nur Regen und Regen und nochmals Regen, wenn ich aus dem Fenster sehe.

 

12.6.09 14:17, kommentieren

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